Gloria GIANTS News

Kein Glück im Osten

Giganten verlieren in Chemnitz

 

Die lange Fahrt unserer Giganten in den Osten der Republik ist leider nicht mit Punkten belohnt worden. Die Didin-Schützlinge mussten beim BV Chemnitz 99 eine unglückliche 54:58-Niederlage einstecken. In der Richard-Hartmann-Halle kam unserer neuer Point Guard Larry Hall zu seinem Debüt im Düsseldorfer Trikot - vier Minuten dauerte der erste Auftritt des Kaliforniers. Während seiner kurzen Zeit auf dem Parkett versenkte Spielmacher immerhin zwei Freiwürfe im Chemnitzer Ring.

In ihrer stimmungsvollen Heimspielstätte zeigten die Chemnitzer vor 1647 Fans von Anfang an, dass sie mit allerletztem Einsatz um die Punkte kämpfen wollten. Bei den Distanzwürfen hatten die Gastgeber am Samstagabend einfach mehr Glück als die Gloria GIANTS - sicherlich auch der Hauptgrund dafür, dass unsere Jungs nach dem ersten Viertel mit 15:16 hinten lagen. Die starke Vorstellung der beiden Deutschen in unserer Starting Five, Philipp Friedel und Max Brauer, machte Hoffnung auf die Wende. Aber auch im zweiten Viertel zischten einfach zu viele Düsseldorfer Würfe am Korb vorbei, vor allem die Dreier. So lagen die Giganten auch zur Pause mit 30:34 zurück. Als es wieder raus aufs Parkett ging, läuteten Max Brauer und Dennis Mims mit ihren Treffern zum Weckruf. Doch Chemnitz hielt weiter mit engagiertem Körpereinsatz und auch mit vielen Fouls dagegen. Die Jungs von Murat Didin gingen schließlich mit einem 4-Punkte-Rückstand ins Schluss-Viertel. Mit taktischem Geschick schafften es die Gastgeber, ihre Führung mit in die Schlussphase der heiß umkämpften Partie zu nehmen. Mit dem bärenstarken Gary Johnson, der 16 Punkte machte, hatten die Chemnitzer den besten Schützen des Spiels in ihren Reihen. Als Murat Didin 76 Sekunden vor dem Ende seine letzte Auszeit nahm, stand es 52:56 zu Ungunsten der Düsseldorfer. Dann wurde es noch einmal richtig spannend in der Hartmann-Halle. Als Marin Petric auf zwei Punkte Rückstand verkürzte, schien wieder alles möglich. Aber als der Dreierversuch von Rait Keerles 15 Sekunden vor Schluss am Ring vorbeisauste, hatten unsere Giganten endgültig schlechte Karten. Philipp Stachula versenkte anschließend seine beiden Freiwürfe für Chemnitz  - die Partie war für unsere Jungs endgültig gelaufen.

Murat Didin: Zunächst muss ich Chemnitz ein großes Kompliment machen. Es war ein sehr spannendes Spiel für die Fans – solche Games sorgen dafür, dass Hallen voll sind. Als wir am Ende zwei Punkte zurücklagen und Rait einen offenen Wurf hatte, hätte ich mir gewünscht, dass er ihn nimmt. Das hätte der Siegeswurf des Spiels sein können. Leider hat er sich anders entschieden. In der Defense haben wir gut gearbeitet, aber offensiv lief es diesmal nicht so gut. Unsere sechs vergebenen Freiwürfe, in einer Phase, als wir in der ersten Hälfte in Führung lagen, haben unseren frühen Run gestoppt. Mit 37 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent getroffener Freiwürfe waren wir weit entfernt von Zahlen, mit denen man ein Spiel gewinnt. Aber trotz unserer schwachen Wurfstatistik sind wir bis zum Ende immerhin im Spiel geblieben. Jetzt müssen wir uns auf Mittwoch und das Spiel gegen Heidelberg konzentrieren.


Gloria Giants: Reese (8 Punkte/10 Rebounds), Brauer (8/3), Liyanage (-/2), Hall (2), Friedel (7), Petric (6/6), Kesselring (-/1),  Keerles (9/1), (6/6), Flomo (8/3).

Zuschauer: 1647

 
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